1935 stellten die Firmen MAN, Henschel und Krupp unter der Bezeichnung “Landwirtschaftlicher Schlepper” (Las) 100 ihre Prototypen für den Panzerkampfwagen II vor. Die Ausschreibungen für den maximal 10 t schweren Panzer waren im Juli 1934 ergangen, nachdem erkannt worden war, daß die geplanten Haupttypen, die Panzerkampfwagen III und IV, sich nicht kurzfristig in ausreichender Anzahl herstellen ließen. Nach den Versuchen mit den Prototypen entschloß sich das Waffenamt zur Vergabe des Auftrags an MAN für das Fahrgestell und an Daimler-Benz für den Aufbau. Die Fahrzeuge erhielten die Bezeichnung Panzerkampfwagen II Ausführung A, waren 7,6 t schwer und wurden mit einem Sechszylinder Maybach Motor HL 57 TR angetrieben, welcher den Fahrzeugen eine Geschwindigkeit von 40 km/h verlieh. Die 170 l mitgeführter Kraftstoff brachten den Fahrzeugen eine Reichweite von 120 km. Die Panzer waren 4.380 mm lang, 2.140 mm breit und 1.945 mm hoch. der Panzerschutz betrug rundum 14,5 mm. Die Bewaffnung bestand aus einem MG 34 mit 1.425 Schuß und aus einer 2-cm-KwK 30 mit 180 Granaten. Bei einer v0 von 785 m/Sek. wurden aus der KwK 14 mm Panzerung auf 500 m durchschlagen.
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