24.03.2008

Jagdtiger - Tiger2

Zusammenfassung
Als der Jagdtiger Ende 1944 das Schlachtfeld sah, konnte er jeden Panzer zerstören der es mit ihm aufnehmen wollte. Seine mächtige 12,8-cm Kanone konnte einen Sherman auf 3 Kilometern in jedem beliebigen Winkel zerstören. Seine eigene Frontpanzerung von 250 mm war nahezu undurchdringlich. Seine Schwächen war sein Gewicht, seine geringe Feuerrate und seine Größe. Seine Geschwindigkeit im Gelände von nur 17 km/h ließ zu wünschen übrig, was bei einem Gewicht von 71,7 t beim Henschellaufwerk und 69,9 t beim Porschelaufwerk nicht verwundert. Ein weiteres Manko war seine unglaubliche Größe. Er konnte schon auf Kilometer gesehen werden. Allerdings wurde er auch oft mit dem Jagdpanzer IV verwechselt.

Auch nicht jeder Jagdtiger bekam die hervorragende 12,8 cm Kanone, einige der letzten mussten mit der 8,8cm Kanone vom Königstiger vorlieb nehmen (wobei diese mit hoher wahrscheinlichkeit noch im Werk gesprengt worden sind). Die 12,8 cm Granaten wurden, weil sie so schwer waren, in zwei Hälften gelagert. Sie mussten also erst noch zusammengesetzt werden, was die Feuerrate eher gering hielt.

Der Jagdtiger stellt eine weiteres Ressourcenmonster im Fuhrpark der Wehrmacht da. Er konnte das Schlachtfeld beherrschen, die meisten Jagdtiger wurden von der Infanterie oder aus der Luft ausgeschaltet, also nicht von anderen Panzern! Der Jagdtiger war schlichtweg untermotorisiert und der Motor verbrauchte Unmengen um den Panzer in Fahrt zu halten. Der Jagdtiger hätte in größerer Stückzahl eventuell noch Einfluss auf die Abwehrkämpfe nehmen können.

Jagdtiger


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