1.05.2008

SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann

In Gedenken an SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann

  • Panzerkampfabzeichen in Gold (4. Stufe)
  • Nennung im Wehrmachtsbericht
  • Verwundetenabzeichen in Bronze
  • Ritterkreuz 14.01.1944
  • Eichenlaub (380) 30.01.1944
  • Schwerter (071) 22.06.1944

    Buchtipp : Patrick Agte - Michael Wittmann

    Actionfigur : Michael Wittmann




    Biografie Teil 1

    Biographie
    Als er während der Invasionsschlacht mit der zweithöchsten Tapferkeitsauszeichnung dekoriert wurde,
    war Obersturmführer Wittmann innerhalb des Heeres der rangniedrigste Träger dieser Auszeichnung.
    Mit einer nur 161tägigen Zeitspanne zwischen Ritterkreuz und Schwertern hielt der herausragende
    Panzerkommandant außerdem den diesbezüglichen Rekord innerhalb des Heeres.
    Michael Wittmann trat 1934 ins Infanterieregiment 19 ein und wechselte 1937 als Unteroffizier in die
    SS-Verfügungstruppe. Nach einer harten Auslese wurde der Sohn eines Landwirtes in die Elite-SS-
    “Leibstandarte” des späteren Brillantenträgers Josef Dietrich aufgenommen. Den Polen- und
    Frankreichfeldzug erlebte Unterscharführer Wittmann als Angehöriger der Spähpanzerabteilung und
    kämpfte bei Rotterdam, Dünkirchen, an der Somme, der Marne sowie in Flandern. Als die Division für
    den Balkanfeldzug mit schwererem Gerät ausgestattet wurde, übernahm Wittmann ein Sturmgeschütz
    und erhielt in Folge für seine Leistungen das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
    Als im Juni 1941 der Krieg im Osten begann, gehörte die SS-”Leibstandarte” zu den Stoßkeilen der
    Heeresgruppe Süd. Bereits in seinen ersten Gefechten konnte Wittmann sechs russische Panzer
    abschießen und die Grenadiere seiner Division effektiv unterstützen. Nach schnellen Offensiven
    gegen die 6. sowjetische Armee und großen Erfolgen bei Uman erreichte die Division Rostow, wo
    Wittmann in den schweren Panzergefechten zweimal hintereinander verwundet wurde (Arm, Schulter).
    Für seine Erfolge als Panzerkommandant erhielt er schon bald das Eiserne Kreuz 1. Klasse
    überreicht. Als ihn sein Kommandeur noch am Gefechtsfeld fragte, ob er als Belohnung für das EK.I
    noch einen Wunsch habe, bat Wittmann, drei verwundete Russen von einem nahe gelegenen Hügel
    abtransportieren zu lassen, den die deutschen Sanis wegen Feindbeschuss bisher nicht gesäubert
    hatten. Der Kommandeur stimmte zu.
    Im Kampf gegen sowjetische Panzer konnte sich der stets tapfer und überlegt angreifende
    Oberscharführer (09.11.41) Wittmann auf eine ihm treu ergebene und eingespielte Besatzung sowie
    die Überlegenheit seines Kampfpanzers verlassen. Obwohl (anfangs) in Feuerkraft, Panzerung und
    Ausbildung meist unterlegen, bedeuteten die russischen Panzer aufgrund ihrer großen Anzahl eine
    nicht zu unterschätzende Gefahr. Waren anfangs schwächere Modelle wie der unbewegliche T-35
    oder der unterbewaffnete T-26 die Standardmodelle der Roten Armee, tauchten bereits Ende 1941 die
    ersten T-34 in den Frontverbänden auf. Diese schwerbewaffneten und wendigen Panzer waren ein
    ernstzunehmender Gegner. Die 1943/44 gebauten JS-1 oder T-85 konnten sich sogar bereits mit
    einem deutschen Tiger messen. Ebenfalls nicht auf die leichte Schulter zu nehmen waren die
    allgegenwärtigen Panzerabwehrgeschütze des Gegners.
    Für Tapferkeit im Gefecht zum Untersturmführer (21.12.42) ernannt (Kriegsoffizier), nahm Wittmann in
    der 13. Kompanie des SS-Panzerregiments 1 an unzähligen Abwehr- und Offensivschlachten des
    Jahres 1943 teil. Zu dieser Zeit waren die Panzerregimenter der Division teilweise bereits mit dem
    berüchtigten Panzerkampfwagen VI “Tiger” ausgerüstet.
    Dieses 55 Tonnen schwere Ungetüm war mit 20 km/h (700 PS) im Feld schnell und beweglich,
    verfügte über eine auf bis zu 2.000 m treffsichere 8,8 cm Kanone mit einer Mündungsgeschwindigkeit
    von 810 m/s und war bis zu 110 mm stark gepanzert.

    Teil 2 : Biografie Teil 2

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  • Kommentare

    [...] SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann [...]

    Ich liebe es. One can’t help but admire (or envy) such a character as Wittmann.
    Nothing can detract from the spirit that “Der gute Kamerad” conveys. To me it speaks of the love that transcends the circumstances of this world.
    No one could ask more of this life than to be able to measure up to the ideal.

    Nice Words ! I feel and think the same when i think about our old comrades who defend our nation against the invaders !

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