In Gedenken an SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann
Buchtipp : Patrick Agte - Michael Wittmann
Actionfigur : Michael Wittmann
Biografie Teil 1
Biographie
Als er während der Invasionsschlacht mit der zweithöchsten Tapferkeitsauszeichnung dekoriert wurde,
war Obersturmführer Wittmann innerhalb des Heeres der rangniedrigste Träger dieser Auszeichnung.
Mit einer nur 161tägigen Zeitspanne zwischen Ritterkreuz und Schwertern hielt der herausragende
Panzerkommandant außerdem den diesbezüglichen Rekord innerhalb des Heeres.
Michael Wittmann trat 1934 ins Infanterieregiment 19 ein und wechselte 1937 als Unteroffizier in die
SS-Verfügungstruppe. Nach einer harten Auslese wurde der Sohn eines Landwirtes in die Elite-SS-
“Leibstandarte” des späteren Brillantenträgers Josef Dietrich aufgenommen. Den Polen- und
Frankreichfeldzug erlebte Unterscharführer Wittmann als Angehöriger der Spähpanzerabteilung und
kämpfte bei Rotterdam, Dünkirchen, an der Somme, der Marne sowie in Flandern. Als die Division für
den Balkanfeldzug mit schwererem Gerät ausgestattet wurde, übernahm Wittmann ein Sturmgeschütz
und erhielt in Folge für seine Leistungen das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Als im Juni 1941 der Krieg im Osten begann, gehörte die SS-”Leibstandarte” zu den Stoßkeilen der
Heeresgruppe Süd. Bereits in seinen ersten Gefechten konnte Wittmann sechs russische Panzer
abschießen und die Grenadiere seiner Division effektiv unterstützen. Nach schnellen Offensiven
gegen die 6. sowjetische Armee und großen Erfolgen bei Uman erreichte die Division Rostow, wo
Wittmann in den schweren Panzergefechten zweimal hintereinander verwundet wurde (Arm, Schulter).
Für seine Erfolge als Panzerkommandant erhielt er schon bald das Eiserne Kreuz 1. Klasse
überreicht. Als ihn sein Kommandeur noch am Gefechtsfeld fragte, ob er als Belohnung für das EK.I
noch einen Wunsch habe, bat Wittmann, drei verwundete Russen von einem nahe gelegenen Hügel
abtransportieren zu lassen, den die deutschen Sanis wegen Feindbeschuss bisher nicht gesäubert
hatten. Der Kommandeur stimmte zu.
Im Kampf gegen sowjetische Panzer konnte sich der stets tapfer und überlegt angreifende
Oberscharführer (09.11.41) Wittmann auf eine ihm treu ergebene und eingespielte Besatzung sowie
die Überlegenheit seines Kampfpanzers verlassen. Obwohl (anfangs) in Feuerkraft, Panzerung und
Ausbildung meist unterlegen, bedeuteten die russischen Panzer aufgrund ihrer großen Anzahl eine
nicht zu unterschätzende Gefahr. Waren anfangs schwächere Modelle wie der unbewegliche T-35
oder der unterbewaffnete T-26 die Standardmodelle der Roten Armee, tauchten bereits Ende 1941 die
ersten T-34 in den Frontverbänden auf. Diese schwerbewaffneten und wendigen Panzer waren ein
ernstzunehmender Gegner. Die 1943/44 gebauten JS-1 oder T-85 konnten sich sogar bereits mit
einem deutschen Tiger messen. Ebenfalls nicht auf die leichte Schulter zu nehmen waren die
allgegenwärtigen Panzerabwehrgeschütze des Gegners.
Für Tapferkeit im Gefecht zum Untersturmführer (21.12.42) ernannt (Kriegsoffizier), nahm Wittmann in
der 13. Kompanie des SS-Panzerregiments 1 an unzähligen Abwehr- und Offensivschlachten des
Jahres 1943 teil. Zu dieser Zeit waren die Panzerregimenter der Division teilweise bereits mit dem
berüchtigten Panzerkampfwagen VI “Tiger” ausgerüstet.
Dieses 55 Tonnen schwere Ungetüm war mit 20 km/h (700 PS) im Feld schnell und beweglich,
verfügte über eine auf bis zu 2.000 m treffsichere 8,8 cm Kanone mit einer Mündungsgeschwindigkeit
von 810 m/s und war bis zu 110 mm stark gepanzert.
Teil 2 : Biografie Teil 2








































