24.07.2008

Ex Heß Pfleger wirbt für NPD

„Abdallah M. pflegte bis 1987 im Gefängnis Spandau den verurteilten Kriegsverbrecher Rudolf Heß. Mit einem Buch über diese Zeit soll er bei der NPD auftreten, um an der Rehabilitierung des Hitler-Stellvertreters mitzuwirken. Das Bezirksamt Spandau zog jetzt Konsequenzen und warf den Tunesier aus dem Migrations- und Integrationsbeirat.“ berichtet die BERLINER MORGENPOST empört, denn, um es mal mit Schreinemakers zu sagen „Also, das geht nicht!“

Die echte und wahrheftige BRD-Demokratie kann selbstverständlich nicht zulassen, dass sich andere, als die von ihnen verordneten Meinungen so einfach an die Öffentlichkeit drängeln. Wie im Verbot des Barschel-Buches von Wille selbst für Dinge, die keinen Bezug zur NS-Zeit haben, deutlich zum Ausdruck kommt.

Abdallah M., der letzte Krankenpfleger von Rudolf Heß, der 1987 im Spandauer Gefängnis gestorben wurde, geht schon seit einiger Zeit auf Vortragsreisen, und berichtet über die mysteriösen Umstände, die zu Heß’ Tod führten, Altermedia berichtete mehrfach. Jetzt hat er über seine Zeit als Heß’ Krankenpfleger ein Buch geschrieben, „das in Zusammenarbeit mit dem Mitglied des Bundesvorstandes der NPD, Olaf Rose, veröffentlicht werden soll.“

Das Buch selbst wagt man anscheinend (noch) nicht anzugreifen, also wird zu anderen Mitteln gegriffen und sowohl Bezirksamt, als auch der Migrationsbeirat wirft Abdallah M. vor, „mit seinem Buch in Veranstaltungen der NPD aufzutreten, »auf welchen er versucht als Zeitzeuge der letzten Lebensjahre von Rudolf Heß an dessen Rehabilitierung mitzuwirken«,“ soweit die fadenscheinige Erklärung des Bezirksamtes.

Schlimm für die Gutmenschenriege ist, „dass die Person Rudolf Heß in einer besonderen Weise positiv bewertet werde, sagte Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz (CDU). »Er wird als integre Person mit Vorbildfunktion dargestellt«, so Birkholz. Er habe M. zu diesen Vorträgen um Stellungnahme gebeten. Dieser habe die Vorwürfe nicht widerlegen können und sei deshalb im Spandauer Migrations- und Integrationsbeirat nicht mehr tragbar.“ Der Vorsitzende des Migrationsbeirates in Spandau Ali Yildirim hatte Abdallah M. in der Sitzung am 3. Juni zur Rede gestellt. Statt nun die „Chance“ zum Einknicken zu nutzen, wehrte sich Abdallah und blieb den folgenden Sitzungen fern.

Yildirim scheint vom BRDismus schon angesteckt und „forscht“ hinter seinem ehemaligen Beiratsmitglied im Internet, nein, natürlich forscht er nach Islamismus und ist rein zu fällig auf die Veranstaltungen mit Abdallah M. aufmerksam geworden. „Bereits im April hatte der Pfleger gemeinsam mit Olaf Rose an einer Veranstaltung teilgenommen, zu der 180 Personen kamen, »unter anderen nationale Sozialisten aus Borna und Geithain«, wie im Internet zu erfahren ist. Weiter heißt es: »Herr M. berichtet bemerkenswert über die Zeit, in der er Rudolf Heß als Krankenpfleger und als enger Vertrauter zur Seite stand. Er versuchte unter Zuhilfenahme verschiedenster Mittel und Wege das Leben von Rudolf Heß erträglicher zu gestalten.«“

Der Buchtitel lautet „Ich sah dem Mörder in die Augen! Die letzten Jahre und der Tod von Rudolf Heß“ Ali Yildirim „befürchtet“ nun, dass es in „rechtsextremen“ Kreisen dazu benutzt wird, um die These eines Mordes zu stützen. Er hat das Buch auch schon bestellt, aber bis heute nicht bekommen … merkwürdig …

Quelle : Altermedia (Zitat)

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Kommentare

Tja ,das ist die vielgerühmte demokratische Toleranz. Redefreiheit und freie Meinungsäußerung sollen ja so Wertgeschätzt Freiheiten in diesem Land sein.
Das Rudolf Hess ermordet wurde ,ist doch zwischenzeitig bewiesen. Gibt doch ein Attest eines Pathologen der US -Army der das schon bestätigt hat.
Also ist Leugnen zwecklos.

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