Auf Grund seiner Äusserungen wurde er von Verteidigungsminister Struck aus dem Dienst der Bundeswehr entlassen.
In Göttingen hatte nun die Burschenschaft Holzminda in Kooperation mit der Burschenschaft Hannovera den Brigadegeneral a.D. am 24.11.04 zu einem abendlichen Vortrag auf ihrem Haus eingeladen. Rund 90, größtenteils geladene Gäste folgten dieser Einladung und waren beeindruckt von dem geradlinigen Redner und Referenten Günzel, der in seinem rund anderthalbstündigen Vortrag erstaunlich kompromiß- und schonungslos mit dem noch bestehenden BRD-System abrechnete. Er betonte, daß er selbst es bis zu seiner Entlassung zwar bereits erahnt, aber doch in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten hätte, wie hemmungslos dieses System ihm mißliebige Personen vernichtet und dabei auch vor Familienangehörigen bzw. der gesamten Familie nicht haltmacht, so daß man durchaus von einer Art Sippenhaftung sprechen könne. Erst durch die Erfahrung am eigenen Leibe sei er hier eines Schlechteren belehrt worden. Erfreulich fiel auf, daß Brigadegeneral Günzel, im Gegensatz zu Martin Hohmann und so vielen anderen, ganz und gar auf irgendwelche “Distanzierungen” verzichtete, sondern ausschließlich seine klare und direkte Sicht der Dinge und momentanen Zustände wiedergab. So betonte er auch, daß Patrioten in der heutigen CDU keine Chance mehr hätten, und diesen deshalb nichts anderes mehr übrig bliebe, als sich eine neue politische Heimat bzw. neue Partei zu suchen!
Biografie
Reinhard Günzel (* 5. Juni 1944 in Den Haag/Niederlande) ist Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr. Bis zum 4. November 2003 war er Kommandeur der Spezialeinheit KSK.
Teil-1
Verbotene Trauer - Ende der deutschen Tabus
Artikel über die Kriegsschuld - Kampfplatz Deutschland
Wer entfachte den 2. Weltkrieg ?
Rhonhof - Wer hat den 2. Weltkrieg eigentlich begonnen ?
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